Lektorat und Korrektorat

Beim Korrigieren wird ein Text auf grammatikalische, orthografische und typografische Fehler überprüft. Das heißt, hier zücke ich meinen Rotstift und suche z. B. nach Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern, achte auf einheitliche Schreibweisen, korrigiere Silbentrennungen und setze die Apostrophe an die richtige Stelle.

Beim Lektorat dreht sich alles um Inhalt, Stil und Sprache. Hierbei begutachte ich den Text daraufhin, ob dieser z. B. einer logischen Struktur folgt, Kapitel, Sätze und Worte einen Sinn ergeben und ob das Sprachniveau auch der Zielgruppe entspricht.

Mein Lektorat ist immer als eine produktive Empfehlung zu verstehen, denn für mich steht die Individualität des Autors und seines Werkes im Vordergrund. Als Lektorin sehe ich mich gern als eine Art WortSchatzSucherin, die mit ihrem Handwerk die stilistischen Nuancen herausarbeitet und das vielleicht noch versteckte Potenzial eines Werks zutage fördert.

Ein Lektorat für einen belletristischen Text verfolgt natürlich ein anderes Ziel als für einen werblichen oder redaktionellen Text auf Internetseiten oder in Werbebroschüren – entscheidend ist immer das Wesen des Textes und dessen Zielgruppe.

Die Preiskalkulation für ein Korrektorat oder ein Lektorat im belletristischen Bereich ergibt sich grundsätzlich aus der Seitenzahl des Werkes, die nach Normseiten (1.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen) berechnet wird.

Im Werbelektorat erfolgt die Abrechnung grundsätzlich nach Stundensätzen bzw. Tagespauschalen. Seiten- bzw. Stundenpreise werden nach Textart (Lyrik, Sachtext, Pressemitteilung, wissenschaftliche Arbeit usw.) und dem sich daraus ergebenden Aufwand festgelegt.

Sende mir einfach zwei repräsentative Probeseiten deines Werks zu. Ich korrigiere bzw. lektoriere diesen Textausschnitt und bekomme dadurch eine ungefähre Vorstellung vom zu erwartenden Aufwand. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein unverbindliches Angebot – einfach hier Kontakt aufnehmen.