Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr aller Kunden von Katharina Menzel, Wirkungsebenen – Wort- und Kreativstudio, in der Folge Auftragnehmerin genannt. Der Kunde, in der Folge Auftraggeber genannt, erkennt die AGB, die für die gesamte Dauer der Geschäfts-verbindung gelten, durch Auftragserteilung an, sofern nicht beide Vertragsparteien im gegenseitigen Einvernehmen etwas anderes vereinbart haben.

Ausnahmslos bleiben alle Texte, Konzeptionen und strategischen Planungen, welche von der Auftragnehmerin inhaltlich und/bzw. sprachlich er- und stark überarbeitet wurden, bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen Eigentum der Auftragnehmerin.

Der Rechnungsbetrag ist spätestens bis zum auf der jeweiligen Rechnung angegebenen Datum per Banküberweisung fällig. Entsprechend BGB § 286 Verzug des Schuldners Abs. 2 (1) bedarf es keines Mahnverfahrens, sodass bei Nichtein-haltung der Zahlungsfrist laut BGB § 288 Verzugszinsen und sonstiger Verzugsschaden unverzüglich zum Tragen kommen. Etwaige Kosten eines anschließenden, nicht vermeid-baren gerichtlichen Mahnverfahrens werden vom Auftraggeber getragen.

Rechnungen werden grundsätzlich als nicht handschriftlich unterzeichneter Dateianhang einer E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse im PDF-Format gesandt. Selbstver-ständlich kann auf direkte Anfrage eine Rechnung postalisch zugestellt werden.

Für die Rechnungslegung gelten die vorab mit einem individuellen Angebot bzw. einer Absprache oder eines Projektvertrages verein-barten Honorare. Für das Korrektorat und Lektorat gilt die redaktionsübliche Normseite à 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) als Berechnungsgrundlage.

Entsprechend § 312 BGB hat der Auftraggeber ein Widerrufsrecht. Mit der schriftlichen oder mündlichen Auftragserteilung akzeptiert der Auftraggeber, dass das Widerrufsrecht erlischt. Ein Rücktritt vom erteilten Auftrag ist damit ausgeschlossen. Auch wenn der Auftraggeber die Leistung dann nicht mehr nutzen oder verwenden will, entsteht eine Zahlungsver-pflichtung in Höhe des vollen Auftragswertes.

Im Bereich Korrektorat und Lektorat arbeitet die Auftragnehmerin mit den üblichen PC-Office-Anwendungen, bestenfalls mit dem Programm Microsoft Word. Ein Korrektorat oder Lektorat erfolgt mit der vom Programm zur Verfügung stehenden Funktion „Änderungen nach-verfolgen“. Anmerkungen und Vorschläge werden als Kommentar im Dokument eingefügt, sofern vorab nichts anderes vereinbart wurde. Für veränderte oder abweichende Darstellung in den unterschiedlichen Programmen von z. B. Sonderzeichen trägt die Auftragnehmerin keine Verantwortung und kann auch keinen Einfluss darauf nehmen. Korrekturen in PDF-Vorlagen, die nicht spezifisch gesichert sind, können nur farblich markiert und mit einem Kommentar versehen werden. Wird ein Korrektorat oder Lektorat explizit in Papierform verlangt, so ist dies vorab anzumelden. Die Über- und Rücksendung des Schriftstückes geht zu Lasten des Auftraggebers. Im Falle einer Papier-korrektur muss das Schriftstück 1,5-zeilig gesetzt und ein rechter Korrekturrand von 4,0 cm eingehalten werden. In der Regel fallen für das Papier-Korrektorat oder -Lektorat aufgrund des höheren Zeitaufwandes gesonderte Kosten an.

Die Auftragnehmerin gibt in ihren Angeboten oder in einer individuellen Absprache einen klar definierten Zeitraum zur Erledigung des Auftrages an. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung. Ist der Leistungsverzug durch die Auftragnehmerin zu vertreten, ist der Auftrag-geber nach Setzung einer angemessenen Nach-frist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. In diesem Fall verzichtet der Auftraggeber gleichzeitig auf alle Nutzungsrechte an den von der Auftragnehmerin bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistungen.

Ziel im Bereich des Korrektorats und Lektorats ist die größtmögliche Reduktion orthografischer Fehler und sinnentstellender Inhalte. Eine Garantie für eine vollständige Fehlerfreiheit wird nicht gewährleistet. Die Art und Weise wie der Auftraggeber mit den Lektoratsvorschlägen weiterarbeitet, vor allem im literarischen Bereich, und wie die jeweiligen Lieferfristen, z. B. von Erst- und Endkorrekturen sind, werden bei jedem Auftrag individuell vereinbart. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass z. B. nach dem Satz/Layout von Texten ein weiteres Korrektorat unbedingt zu empfehlen ist, da sich hier erneut Fehler durch den Satz ergeben können. Anmerkungen/Veränderungen sind stets als Verbesserungsvorschläge zu verstehen und sollten durch den Auftraggeber eigenständig geprüft werden.

Der beratende PR-Bereich ist als solcher zu verstehen, der Hinweise, Ratschläge, Vorschläge und Informationen bereitstellt. Eine Beratung hat das Ziel, den Kunden bestenfalls alle ihm zur Verfügung stehenden PR-Möglichkeiten aufzu-zeigen, zu erklären, ihn in der Umsetzung beratend zu begleiten und, falls vereinbart, eine für ihn sinnvolle schriftliche Handreichung/ Konzeption auszuhändigen. Eine Garantie-leistung wird nicht übernommen.

Ziel der Textgestaltung ist es, den Wünschen des Auftraggebers unter Berücksichtigung standar-disierter Vorgaben (z. B. in Pressemitteilungen) und des individuellen Schreibstiles der Auftrag-nehmerin so nah wie möglich zu kommen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammen-arbeit ist die unmissverständliche Absprache auf beiden Seiten zu Textanforderungen, -inhalten und -botschaften.

Aufgrund der schöpferisch-geistigen und beratenden Tätigkeit der Auftragnehmerin ist eine Haftung in allen Bereichen ausgeschlossen.

Für Fehler haftet die Auftragnehmerin bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässig-keit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts. Es obliegt der vollen Verant-wortung des Auftraggebers, die erledigten und ihm zur Verfügung gestellten Aufträge/Arbeiten innerhalb einer angemessenen Frist von 10 Werktagen zu prüfen und zu kontrollieren. Jedwede Beanstandung ist vom Auftraggeber innerhalb dieser Frist nach Lieferung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als endgültig angenommen und kann nicht mehr reklamiert werden. Bei berechtigten Reklamationen innerhalb der Frist von 10 Werktagen ist der Auftragnehmerin ein angemessener Zeitraum zur Nachbesserung einzuräumen. Kann eine Nachbesserung nicht erbracht werden, besteht für den Auftraggeber ein Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Wurden die Leistung durch den Auftraggeber ohne Beanstandung ange-nommen, obliegt ab da die Verantwortlichkeit dem Auftraggeber. Für vom Auftraggeber nach erbrachter Leistung nachträglich veränderte Schriftstücke lehnt die Auftragnehmerin auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

Die Auftragnehmerin ist zu keiner Zeit verpflichtet, sich über die Herkunft oder das Urheberrecht von eingereichten Texten oder Ähnlichem zu informieren, sie handelt im Vertrauen auf den Auftraggeber. Die Auftrag-nehmerin behält sich das Recht vor, Anfragen oder bereits übersandte Texte aus inhaltlichen oder formalen Gründen abzulehnen. Ein Auftrag gilt erst dann als angenommen, wenn er durch die Auftragnehmerin schriftlich oder mündlich bestätigt wurde. Für die rechtliche Zulässigkeit von Text- oder Bildinhalten von durch die Auftragnehmerin bearbeiteten Texten ist der Auftraggeber verantwortlich.

Alle Inhalte aus Beratungen und Texten werden vertraulich behandelt. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammen-hang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, sofern sich diese nicht als rechts- oder sittenwidrig erweisen. Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet, die erbrachten schriftlichen Leistungen länger als ein Jahr nach Auftragsabschluss zu archivieren.

Die elektronische und postalische Übermittlung von Texten und Daten sowie gegebenenfalls weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Auftraggeber und der Auftrags-nehmerin erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. Uneingeschränkten Schutz kann die Auftrag-nehmerin nicht gewährleisten, da nicht auszu-schließen ist, dass Unbefugte sich vor allem auf elektronischem Wege auf übermittelte Daten Zugriff verschaffen.

Daten des Auftraggebers (Namen, Adressen …) werden von der Auftragnehmerin lediglich zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen verschafft haben.

Das Geschäftsverhältnis zwischen der Auftrag-nehmerin und dem Auftraggeber unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert.

Sollte ein Punkt dieser AGBs geltendem Recht entgegenstehen, werden dadurch nicht die gesamten AGBs ungültig, sondern nur dieser eine Punkt (Salvatorische Klausel).

Stand: 06/2019